Motivation zum Lernen: Digitale Lernmotivation – Wie lege ich los?

Motivation fuer digitales Lernen I Blog Lerncoaching Claudia Winkel

Die Motivation zum Lernen ist bei Frank Katzer, einem Experten für Online-Sichtbarkeit beeindruckend hoch – seit vielen Jahren.

Wie gelingt es ihm nicht nur seine Motivation immer wieder neu zu befeuern, sondern auch die Motivation der Teilnehmer in seinen Challenges bzw. in seiner digitalen Mentorengruppe nach vorne zu bringen?

Im stressigen Berufsalltag vergeht einem die Lust aufs Lernen manchmal sehr schnell. Motivationsprobleme kennen viele Berufstätige.

Doch diese Erwachsenen haben gute Gründe, etwas Neues zu lernen. Die Frage „Warum soll ich das überhaupt lernen?“ stellt sich für dieses Zielgruppe – Solo-Selbständige so gar nicht.

Geheimtipp Facebook Challenge & leicht lernen

Seine Challenges auf Facebook sind mehr als ein Geheimtipp. Die Lernkurve in diesem Format ist steil, obwohl die Teilnehmer eher Unsicherheiten und Ängste im Umgang mit digitalen Tools mitbringen.

Positive Gefühle und freundliche Kommunikation sind wichtig

Frank setzt mit seiner freundlichen und geduldigen Art einen besonderen Rahmen für viele digitale Lernerfolgserlebnisse. Anders formuliert er schafft ein hohes Maß an Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen im Sinne der Selbstwirksamkeitserwartung (Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, auch unter extremen Belastungen.). Ein Begriff, den der kanadische Psychologe Albert Bandura geprägt hat.

Erhöhte Frustrationstoleranz in Groß-Gruppen

Beispielsweise sammeln die Teilnehmer viele Erfolgserlebnisse, abgestuft nach Schwierigkeitsgraden der Aufgaben. Die Aufgaben in den Facebook Challenges sind echte Herausforderungen. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wird hier gestärkt. Zusätzlich beginnt hier eine Positivspirale („Selful-filling Prophecy“)des erfolgreichen Lernens. Denn Lernende mit einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung zeigen bei einzelnen Rückschläge eine erhöhte Frustrationstoleranz. Und er ermutigt verbal alle Teilnehmer, obwohl die Gruppen sehr groß sind, bindet unterstützend die gesamte Lerngruppe als Motivations-Booster ein. Soweit zur Motivation für digitales Lernen mit Blick auf die Teilnehmer.

Motivation zum Lernen: Wie kann ich mich zum digitalen Lernen motivieren?

  1. Einen Plan: Das Gehirn mag klare direkte Vorgaben. (Beispiel: Heute lerne ich 2 Stunden das Thema X, danach wiederhole ich 2 Stunden, mache Pausen, Abends belohne ich mich mit …).
  2. Realistische Ziele: Größere Ziele werden in kleine Etappen aufgeteilt.
  3. Ziele aufschreiben: Immer dann, wenn ich Ziele und Teilziele schriftlich notiere, werde ich verbindlicher.
  4. Im Team lernen: verbindliche Zeiten, Abfragen und Lernerfolgskontrollen sind motivierend.

Persönliche Motivation

Im Gespräch vertiefen wir den Blick auf seine persönliche Motivation. Frank hat sich beruflich & digital vor rund 8 Jahren neu aufgestellt. Dafür  spielten für ihn das Hören von US amerikanischen Podcasts  eine zentrale Rolle. Dort hat er aus eigener Initiative (intrinsischer Motivation) viele Impulse gesammelt.

Heute berät und unterstützt er sehr erfolgreich in erster Linie Solo-Selbständige für mehr Online-Sichtbarkeit. Mehr dazu im Podcast-Interview.

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Wenn du beim Lernen als Student, Erwachsener oder Berufstätiger häufig mit Motivationsproblemen zu kämpfen hast, dann könnte dir möglichweise ein Lerncoaching weiterhelfen. Stell mir gerne deine Fragen zu Motivation und erfolgreichem Lernen.