Emotion: Der langfristige Erfolg im Beruf hängt neben den fachlichen Qualifikationen von Emotionaler Intelligenz, passender Kommunikation und Resilienz ab.
Der Umgang mit meinen individuellen Stressoren im Arbeitsalltag wird von meinen Emotionen (Stichwort: Emotionsregulierung) maßgeblich beeinflusst. Stressauslöser sind häufig: ständiger Zeitdruck, Konflikte im Team, das Unterdrücken meiner eigenen Gefühle im Kundengespräch.
Lange Zeit spielten Emotionen und Gefühle wissenschaftlich eine kleine Nebenrolle.
Das ändert sich grundlegend mit dem Erscheinen des Buch-Klassikers „Emotionale Intelligenz“ (EQ) des Psychologen und Lehrers der Harvard-University, Daniel Goleman. Er beschreibt „Emotionale Intelligenz“ als Fähigkeit, empathisch zu sein und sich/andere zu motivieren. Das Buch entwickelt sich schnell zum Bestseller. Die Idee der „Emotionalen Intelligenz“ wurde bereits 1990 von den beiden amerikanischen Psychologen Peter Salovey und John D. Mayer entwickelt. Emotionale Intelligenz bezeichnet das Erkennen fremder und eigener Gefühle.
5 Faktoren von Emotionaler Intelligenz (Daniel Goleman):
- Selbstwahrnehmung: Die eigenen Gefühle bewusst wahrnehmen
- Selbstregulierung: Gefühle und Bedürfnisse situationsangemessen lenken
- Empathie: Emotionen anderer Menschen wahrnehmen und angemessen reagieren
- Motivation: Bereitschaft, erforderliche Handlungen umzusetzen
- Soziale Kompetenz: kompetenter Umgang mit Beziehungen, Emotionen erkennen und angemessen reagieren
