Gehirn -gerechtes Lernen, Lernerfolg: Studien betonen, dass lebenslanges Lernen die Neuroplastizität (Gehirnwachstum) fördert: Lernen ist bestes Training und hilft im Coaching Selbstbewusstsein und persönliche Entwicklung zu fördern.
Was passiert beim Lernen im Gehirn?
Das menschliche Gehirn reagiert auf äußere Sinnesreize: Synapsen (Nervenzellen) werden aktiviert. Je mehr Synapsen aktiviert werden, desto stärker wird die neue Information im Gehirn verankert. Sobald beim Lernen von neuem, unbekannten Lernstoff die Sinne Hören, Sehen und Fühlen gleichzeitig berücksichtigt werden, speichert das Gehirn die Informationen schneller ab. Lernen ist ein aktiver Prozess.
„Neurons that fire together, wire together.“ – Diese neurobiologische Sichtweise des Lernens beschreibt die Besonderheit der Neuronen. Wenn Neuronen gemeinsam feuern, werden sie stärker, leiten schneller Signale weiter.
Das Gehirn baut sich durch die sogenannte Neuroplastizität so bis ins hohe Alter immer wieder um. Ein Wunderwerk: das Gehirn ist außergewöhnlich anpassungsfähig.
Bedeutung des Lernens im Studium und Beruf sowie beruflicher Neuorientierung, einen Berufswechsel:
- Studierende, die phasenweise im Studium feststecken, sich überfordert fühlen, kommen mit neuen Lernstrategien weiter. Zusätzlich spielen mentale Blockaden manchmal eine entscheidende Rolle. In effektiven Lernprozessen lassen sich Angst und Stress meistern. Hinweis: Hier meine ich ausdrücklich Prüfungsangst und Redeangst (Präsentationsangst).
- Digitalisierung und Globalisierung, erfordern lebenslanges Lernen in Form von Umschulungen und Weiterbildungen. Diese Herausforderungen lassen sich unabhängig vom Alter meistern. Auch mit Ü 50 Jahren kann jeder Berufstätige leicht Neues lernen.
- Jede erfolgreiche neue Erfahrung beim Lernen stärkt das Selbstbewusstsein.
Gehirn, aktivierendes Lernen und Emotionen:
Das Gehirn ist ein hochkomplexes Organ.
Erfolgreiches Lernen ist in der Regel Anschlusslernen. Was heißt das?
Als erfolgreicher Lernender mache ich mir im ersten Schritt bewusst, was ich bereits alles zum neuen Lernthema weiß. Ich aktiviere mein Vorwissen mit einem Mind-Map.
Im zweiten Schritt wähle ich dann die neuen Lerninhalte aus. So docke ich an mein Vorwissen an.
Im dritten Schritt wiederhole ich den Lernstoff in verschiedensten Lernformen, zum Beispiel: Ich erkläre meiner Oma die medizinischen Fachbegriffe.
Mein Lerncoaching Konzept hat die Voraussetzungen des gehirn-gerechten Lernens im Fokus.
Emotionen und das Belohnungssystem des Gehirns
Das Belohnungssystem des Gehirns, wie die Ausschüttung von Dopamin, wenn uns etwas gut gelungen ist „verführt“ uns dazu dieses Verhalten zu wiederholen.
Der gut regulierte Dopaminspiegel beruht auf:
- Sport und Bewegung
- ausgewogener Ernährung
- gutem Schlaf und ausreichenden Pausen beim Lernen
- Emotionen (zum Beispiel Musik wie deinen Lieblings-Song)
- Entspannung/ Strategien zur Stressbewältigung
Die „kleinen grauen Zellen“ lieben und brauchen als Lernbasis emotionalen Kit für das Langzeitgedächtnis.
